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Die Züchterin

Seit meiner Kindheit bin ich total vernarrt in Tiere aller Art, habe von Anfang an mit Hunden sämtlicher Rassen/ Mischungen zu tun gehabt. Doch die Wölfe haben mich schon immer ganz besonders fasziniert. Durch diese Faszination bin ich auf den Wolfhund gekommen. 


Was für mich die Faszination für Wölfe und Wolfhunde bedeutet, möchte ich hier erläutern:

Einige sind der Meinung, daß ein Wolfhund ein Rückschritt sei – ja, daß ist der Wolfhund, und das ist auch gut so in meinen Augen. Denn ich möchte vordergründig einen gesunden, natürlichen und so weit wie möglich inzuchtfreien Gefährten, der seinem Urahn auch im gesamten Erscheinungsbild sehr nahe kommt. Aber es ist für mich dennoch sehr wünschenswert, wenn ein Wolfhund Arbeitsfreude und Anpassung an seine Umwelt mitbringt.

Ein Wolfhund kann sich wie der Wolf über Gestik und Mimik sehr gut ausdrücken, was bei sehr vielen Hunderassen durch die züchterischen Abweichungen vom Wolf verloren gegangen ist.

Ein Wolfhund ist kein Wildtier, sondern ein HUND, der in der Regel umgänglich ist und eben Arbeitsbereitschaft zeigt. Er ist ein Haushund, der die Nähe zu seinem Menschen sucht und braucht. Wolfhunde gehen in der Regel eine äußerst starke Bindung zu ihrem Besitzer ein.

Dadurch, daß der Wolfhund seinem Urahn dem Canis lupus lupus am nächsten und somit am natürlichsten ist, profiliert er meistens ebenso von dessen Fähigkeiten, Gesundheit, Intelligenz, Robustheit, Instinktsicherheit und natürlichen Schönheit. Die Intelligenz eines Wolfhundes darf man NIE unterschätzen.

Der Wolfhund ist für mich das Non plus Ultra mit all seinen Pro und Contras.

Für mich ist der Wolfhund der perfekte Begleiter und eine Lebenseinstellung! Eine Lebensstellung MUSS der Wolfhund auch sein, wenn man sich für so ein doch recht anspruchsvolles Tier entscheidet. Entweder liebt man diese Tiere ohne "Wenn und Aber" oder man entscheidet sich gegen Wolfhunde, ein "Dazwischen" gibt es bei Wolfhunden nicht! Daher sei die Anschaffung eines Wolfhundes sehr wohl überlegt!

Von Hunden erwarten viele Menschen, daß der Hund sich dem Menschen in vollem Umfang anpasst, doch wer sich einen Wolfhund als Begleiter wählt, der muß dem Wolfhund auch entgegenkommen und sich ihm anpassen, dem einen Wolfhund mehr, dem anderen Wolfhund weniger, je nach Typ!

Die Faszination für Wolfhunde trug schnell Früchte, nachdem ich meinen ersten persönlichen Kontakt mit den Saarloos Wolfhunden hatte. Die Saarloos Wolfhonden durfte ich auf einem Treffen Anfang 2005 kennenlernen.

SaarloosSaarloosSaarloosSaarloosSaarloosSaarloos WolfhondenSaarloos Wolfhonden

 

Nach der wunderbaren Begegnung mit den Saarloos Wolfhonden besuchte ich Züchter von den Tschechoslowakischen Wolfshunden. Die Erlebnisse mit den Tschechoslowakischen Wolfhunden waren für mich ebenfalls sehr schön. Und so kam es, dass Anfang April 2005 mein erster Wolfhund, ein Tschechoslowakischer Wolfhund, meine Yuma, bei mir einzog.

Damals wohnte ich noch bei Köln, und da man für Hunde in NRW ab einer gewissen Größe einen Hundeführerschein ablegen muß, hatte ich dort einen Sachkundenachweis für Hunde gemäß Landeshundeverordnung NRW erfolgreich abgelegt.

Nach Yuma zogen weitere Wolfhunde bei mir ein. Von Anfang an machte ich keinerlei Unterschiede zwischen den einzelnen Wolfhunden/ Wolfhundrassen, ob von Vereinen anerkannt oder nicht, auf mich üben alle Wolfhunde eine Faszination aus, denn jeder Wolfhund bzw. jede Wolfhundrasse hat etwas ganz Besonderes für sich! Die vereinsunabhängige Wolfhundezucht nach meinen Vorstellungen war von Anbeginn an mein Ziel. 

Um mich umfassend weiterzubilden und zu qualizieren habe ich mehrere Praktika und Aushilfen in einer Tierarztpraxis geleistet, in einer Hundepension und Wildtierauffangstation gearbeitet und die Tiere dort versorgt und gepflegt. Ich besuche mit meinen Hunden eine gute Hundeschule und habe auch mehrere Hundeschulen besucht, um mir ein breites Bild der Hundeausbildung zu machen. Ich wälze seit geraumer Zeit hauptsächlich Bücher & Filmmaterial über Wölfe, Hunde, Zucht, Genetik, Verhalten, Ausbildung etc. und besuche Seminare und bilde mich ständig weiter. Desweiteren habe ich das Studium „Tierpsychologische Verhaltenstherapeutin“ erfolgreich absolviert.

Ein weiteres besonderes Steckenpferd ist für mich die Tierzucht. Vernünftige Tierzucht sollte aber nicht auf Kosten der Tiere und deren Gesundheit erfolgen. Dazu fällt mir ein Spruch von Eberhard Trumler (1989) ein, den ich hier aus dem Buch von Helmuth Wachtel „Hundezucht 2000“ (3. Auflage, Kynos Verlag, „o.J.“, Seite 1) gerne zitieren möchte: „Worum es mir hier geht, ist den Beweis zu führen, dass Gleichmacherei im Sinne von Einengung des Erbgutes um des Standards willen nicht das Wahre ist.“

Man bedenke, daß für den Wolf in der Natur das mögliche Vermeiden von Inzucht eine Grundregel ist. Dies gilt für alle höheren Tiere, mit Ausnahme von speziellen Fällen.

Weiter möchte ich folgenden Satz aus dem Buch von Helmuth Wachtel „Hundezucht 2000“ (3. Auflage, Kynos Verlag, „o.J.“, Seite 28) zitieren und unterstreichen: „Die Heterozygotie durch Paarung nicht verwandter Partner ist aber nicht nur deshalb erwünscht, damit Defektgene nicht zur Auswirkung kommen. Nein, sie ist ja auch ein Vorteil an sich, da Tiere mit hoher Heterozygotie im Durchschnitt eben weit lebenskräftiger, widerstandsfähiger, vitaler und leistungsfähiger sind als ingezüchtete Tiere, was nätürlich auch für Hunde gilt.“

Für mich ist der Sinn der Tierzucht, enge Inzucht so weit wie möglich und sinnvoll zu unterbinden. An dieser Stelle zitiere ich nochmal aus dem Buch von Helmuth Wachtel „Hundezucht 2000“ (3. Auflage, Kynos Verlag, „o.J.“, Seite 30): „Inzucht, also sexuelle Fortpflanzung ohne Erneuerung und Neukombination der Erbsubstanz durch Kombination der Gene nicht verwandter Individuen, ist also, biologisch betrachtet, ein Widersinn, der – von Spezialfällen in der Natur, besonders bei Pflanzen und niederen Tieren abgesehen- zu schwerwiegenden Probleme führen muss.“

Auch hinterfragte ich mit der Zeit die übliche Ernährung der Hunde. Den entscheidenden Hinweis, wie man Hunde richtig roh füttert / barft, bekam ich von der Züchterin meines Lykaios. Denn unter dem Begriff „Barfen“ findet man verschiedene Ansichten.

In meinen Augen ist die Rohfütterung die natürlichste und gesündeste Ernährung für den Caniden, auch wenn uns die meisten Tierfuttermittelhersteller, einige Tierärzte, sowie auch oft die Werbung etwas anderes suggerieren wollen oder gar nicht anders können.

Aber bitte keine Wissenschaft aus der Rohfütterung machen. Der Wolf macht in der Natur auch keine Wissenschaft daraus!

Ich lasse von Zeit zu Zeit große Blutbilder meiner Hunde anlegen, diese waren bisher, seit dem Barfen, durchweg sehr gut, ebenso die Röntgenaufnahmen.

Ich persönlich finde folgende Seite sehr hilfreich: http://www.rawmeatybones.com/translations/german/intro.htm

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